Das auktoriale Erzählen (lat. : Bei einem Becher Wein unterhielt ich mich mit meinen Kameraden……. Allemal acht oder neun Jahre nach der Hochzeit versahen Wutz und Sohn das Amt mit Verstand – unser Maria Wutz dozierte unter seinem Vater schon in der Woche das Abc, in der er das Buchstabieren erlernte, das nichts taugt.“, Der Begriff leitet sich vom lateinischen auctor (Vermehrer, Urheber) her.[4]. Das heißt aber auch: Er braucht einen klaren Fokus, um ihn überhaupt wechseln zu können. Allerdings gibt es hier und da auch Perspektivwechsel, aber hauptsächlich haben wir den personalen Erzähler. Ein Centurio erzählt Kinder seine Geschichte, seine aktive Zeit als Soldat, Das hört sich sehr interessant an. auctor = Urheber, Berichterstatter) entspricht der Allwissenheit des Erzählers, eines Erzählers, der das gesamte Geschehen überblickt. Dabei möchte ich natürlich auch mal aus meiner Komfortzone in Sachen Perspektive herauskommen. „Es war einmal ein Prinz, der wollte eine Prinzessin heiraten. (Wie du vielleicht schon aus der Schule weißt, als du Interpretationen von Gedichten und Büchern ausarbeiten solltest …). Ich empfehle dir, dass du anfangs zwei, drei verschiedene Varianten ausprobierst, denn nichts ist nerviger als einen kompletten Roman später umzuschreiben, weil eine andere Perspektive doch besser ist (und ich weiß, wovon ich rede, denn genau das habe ich bei meinem Roman „Auf das Leben“ gemacht. Eigentlich habe ich ihn In der Regel ist diese Perspektive besonders geeignet, ein Identitätsgefühl mit dem Erzähler beim Leser zu wecken. Das typologische Modell der Erzählsituationen von Franz Karl Stanzel ist ein gebräuchliches Schema zur Analyse von Prosatexten, das seit den 1950er Jahren trotz häufiger Kritik weite Verbreitung in der Literaturwissenschaft gefunden hat. Und auch möchte ich meine Geschichten etwas professioneller angehen . Allerdings ist zu beachten, dass ein Ich-Erzähler unterschiedlich stark am erzählten Geschehen beteiligt sein kann, z. An ihn klammert sich der Leser. Da ich mich schließlich für einen neuen Plot entschied, wechselte ich auch zur personalen Perspektive. Das „erzählende Ich“ ist jedoch oftmals die erfahrenere und reifere Version des „erlebenden Ichs“. Ich habe daher keine Probleme, mich zu fragen, wie ich die Story schreiben will. Hierbei schauen wir als Leser einer Figur über die Schulter und auch manchmal in den Kopf, haben aber stets die Möglichkeit, das Blickfeld etwas zu erweitern. Hi, das ist eine gute Frage! Der Leser nimmt die Erzählung aus Sicht einer bestimmten Figur, der so genannten Reflektorfigur (oder auch persona), wahr. Jeder Typus ist durch eine bestimmte Kombination folgender Merkmale gekennzeichnet: Die Typen sind als deskriptiv (beschreibend) und analytisch zu verstehen, nicht als normativ oder vorschreibend, das heißt, nicht wie ein Ideal, dem einzelne Texte mehr oder weniger genügen, sondern als Werkzeug zur Analyse von Texten. Die Harry-Potter-Bände sind in dieser Perspektive geschrieben (allerdings gibt es Perspektivwechsel zum besseren Verständnis der Backstory; außerdem beginnt die Serie auktorial). Ich hielt meine Hand an den Bauch gepresst und wankte. Person. Die Grundform der auktorialen Erzählsituation ist die berichtende Erzählweise. Diese Kritikrichtung wird von Gérard Genette vertreten. Dennoch ist es eine Überlegung wert, sie auszuprobieren und dein Buch so von anderen abzuheben! Jahrhundert, ein Mann kehrt nach langen Jahren in seine Heimatstadt zurück. Hallo Anika, Mit freundlichsten Grüße, Es ist die Figur, die wir ein Stück des Weges begleiten, entweder durch die ganze Geschichte oder durch ein Kapitel. Anmeldung nur noch heute! Ist das so wichtig, dass ich es partout nicht in das jetzige Konzept integrieren kann? Du findest diese Leute entweder in den sozialen Medien, in deinem Bekanntenkreis oder durch eine Google-Suche (hier geht es zum Artikel übers Netzwerken). Da kam er wieder nach Hause und war ganz traurig, denn er wollte doch gern eine wirkliche Prinzessin haben.“, „Seit der Schwedenzeit waren die Wutze Schulmeister in Auenthal, und ich glaube nicht, daß einer vom Pfarrer oder von seiner Gemeinde verklagt wurde. In diesem Artikel wird der Auktoriale Erzähler bzw. Wenn du weißt, welche Figur die Geschichte erzählen soll, kommt als nächster Schritt die Frage auf, in welcher Perspektive der Roman geschrieben wird. Als Autoren haben wir beim Schreiben mehrere Persönlichkeiten, die wir gleichzeitig abdecken müssen: Der Autor Das bist du, der das Buch schreibt. Ich wähle meine Pers. Wenn du vollkommen unsicher bist, suche dir jemanden, der sich deine Geschichte und die unterschiedlichen Anfänge objektiv ansieht, am besten jemanden, der selbst Autor oder Lektor ist (oder von dem du weißt, dass er sehr kritisch ist und sagen kann, was an dieser oder jener Variante gut bzw. Alles umzuschreiben bringt wirklich nur am Ende viele Fehler in den Text, und es kostet echt Nerven. Falls du Lust hast, teste ihn 30 Tage lang (und lass dich überzeugen). „Bitte“, krächzte sie, noch immer auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit. Grüße, Klaus, Hey ich wollte gerne meine eigene persönliche Geschichte erzählen, so für mich privat, und wollte fragen welche Perspektive sich eignen würde ? Die Seinsbereiche von Erzähler und Figur sind jedoch nicht identisch. Ich versuche zurzeit wieder etwas mehr zu schreiben, dabei aber auch mal neues aus zu probieren und meinen Horizont etwas zu erweitern. Qual der Wahl: Welche Erzählperspektive ist die richtige? Individuelle Erzählungen können von den Idealtypen mehr oder weniger abweichen und durchaus auch Abwandlungen und Mischformen von Typen aufweisen. Die Hauptperson ist bei diesem Ereignis gar nicht anwesend und kann das Geschehen daher logischerweise nicht aus seiner Sicht erzählen. Ein auktorialer Erzähler weiß und darf alles, er kann jederzeit (begründet) den Fokus wechseln. einfach zu einer Figur gehörte, mit der ich mich rein gar nicht identifizieren konnte, deswegen lese ich das einfach aus Prinzip nicht mehr und schreibe es auch aus demselben Grund nicht. Genau dieser nichtsystematische Charakter von Stanzels Modell steht bei Vogt im Verdacht, zu dessen Brauchbarkeit und Beliebtheit für direkte Textinterpretationen beizutragen, zudem habe Stanzels Modell seinen praktischen Wert als „eine Art erzähltheoretischer Werkzeugkasten“. Heidi Hensges, Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden. Es hat lange gedauert, bis ich mich wohlfühlte. In anderen Fällen hilft nur probieren: Schreibe die Anfangsszene aus unterschiedlichen Perspektiven! Eine Frage: Mein Roman handelt in der Römerzeit. Aber das sollte eine wirkliche Prinzessin sein. 1957). Die Verwendung mehrerer Perspektiven hat durchaus Vorteile ! Danke für diesen hilfreichen Artikel und liebe Grüße Hey, Harry Potter ist als personaler Erzähler einzustufen. Eine Liebesgeschichte ist natürlich auch noch drin eingebaut. Bei meiner Geschichte lässt es sich nicht vermeiden, dass Ereignissen erzählt, bei denen er selber nicht gerade dabei ist. Kann mir da jemand Mal weiterhelfen? Wenn du erlaubst, erzähl ich dir was ich darüber danke. Person Singular erzählt wird. Es war ihm alles so klein, so nahe, so naß; er hätte die Erde hinter den Ofen setzen mögen.“, Im modernen Roman werden dem Literaturwissenschaftler Stanzel zufolge mit der stärkeren Differenzierung von Erzähler- und Figurensprache die Zitate aus der Figurensprache deutlicher vom auktorialen Bericht abgehoben und treten stärker in den Vordergrund, d. h. die personalen Erzählelemente nehmen auf Kosten der auktorialen zu. Es bleibt dir nichts anderes übrig als einfach zu testen, welche Variante sich für deine Geschichte am besten anfühlt. Die übrigen Perspektiven fasse ich hier zusammen, da sie fast nie genutzt werden. Direkte Rede, auch ohne Kennzeichnung durch besondere Satzzeichen oder redeeinleitende Sätze, Darstellung subjektiver Gefühlszustände, Meinungen und Sichtweisen, all dies sind recht typische, zu erwartende Merkmale einer Ich-Erzählung. Dieser Gestus tritt eigentlich erst im Roman der Moderne z. Der Erzähler ist also selbst nicht Teil der dargestellten Welt, sondern schildert sie „allwissend“ von außen, weswegen er auch oft als allwissender Erzähler bezeichnet wird. Der Erzähler erzählt die Geschichte (ach, nein!) Das finde ich sehr unbefriedigend und ich frage mich, warum v.d.Vring diese Version genommen hat und ob man das nicht hätte anders schreiben können. Sie hielt ihre Hand an den Bauch gepresst und wankte. Erzähler spricht in der 1. Er erinnerte sich, schon öfters im Bett irgendeinen vielleicht durch ungeschicktes Liegen erzeugten, leichten Schmerz empfunden zu haben, der sich dann beim Aufstehen als reine Einbildung herausstellte, und er war gespannt, wie sich seine heutigen Vorstellungen allmählich auflösen würden.“, „Anfangs drängte es ihm in der Brust, wenn das Gestein so wegsprang, der graue Wald sich unter ihm schüttelte und der Nebel die Formen bald verschlang bald die gewaltigen Glieder halb enthüllte; es drängte in ihm, er suchte nach etwas, wie nach verlornen Träumen, aber er fand nichts. Bei meinem Thriller brauchte ich 5 verschiedene Entwürfe, ehe ich mich an die richtige Figur herangepirscht hatte (ich habe in dieser Geschichte 6 Hauptfiguren und habe mit unterschiedlichen Varianten experimentiert). Der personale Erzähler ist seit Harry Potter unheimlich beliebt, glaube ich. Wie du „Stories“ für dein Marketing nutzt, Zugang zum Schreibkurs jetzt freigeschaltet! Da war ich sehr überrascht, das hat mich auch sehr irritiert, weil es auch keinerlei logische Erklärung dafür gibt, keine Art Überleitung. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es manchmal ziemlich anstrengend sein kann, die richtige Figur und Perspektive zu finden. Auch kann der Erzähler behaupten, nicht mehr zu wissen als der Leser. ), Es ist unüblich, die Perspektive zu wechseln, wenn man einen Ich-Roman hat (fehlende Glaubwürdigkeit), geringe Distanz zur Figur, dennoch nicht so einschränkend wie Ich-Erzähler, hohe Spannung durch leicht eingeschränktes Blickfeld, Man kann sich vollkommen auf eine Figur einschießen und sie in der Tiefe darstellen, De Erzählstimme kann den Charakter des gesamten Romans beeinflussen, Man ist natürlich dennoch auf das beschränkt, was die erzählende Figur sieht/denkt/wahrnimmt, Die Figur muss immer im Geschehen sein, um das Geschehen zu erzählen, maximale Freiheit in der Wahl der Gedanken, Ereignisse, Zeit, etc. Es handelt sich dabei um komplexe Idealtypen,[6] die verschiedene Einzelmerkmale miteinander verknüpfen. Wo genau lässt sich also ein Unterschied zwischen a) und b) festmachen? erzählt werden und schon war Cilian da. ... War das nun schlecht ausgeführter personaler Erzähler oder einfach auktorialer Erzähler? Drei Kilometer nördlich war eine Patrouille in unwegsamen Gebiet unterwegs, Eine dritte Kritik besteht in der fehlenden Einbettung in eine übergreifende historische Dimension. Bei meinem hamburger Gay-Love-Roman war mir klar, dass ich jemanden für eine harte Vergangenheit brauche, der jedoch cool und lässig im Job ist, jemand der alles herunterschluckt, damit andere sich keine Sorgen machen. Weißt du was, das werde ich nächste Woche in einem Podcast mal aufgreifen. Nicht nur bei seinem ersten Roman, auch in den Folgeromanen stellt sich immer wieder die Frage: Welche Perspektive nehme ich für diese Geschichte? Das kann der Erzähler sein, muss es aber nicht. Der Er-Erzähler agiert, in „Harry Potter und der Stein der Weisen“ nicht auf einer eigenen übergeordneten Handlungsebene, dass heißt er wird für den Leser nicht greifbar, da er nicht von sich selbst erzählt oder „ich“ verwendet. Die Hauptgeschichte ist in der Ich-Form gedacht, später habe ich eine Rahmen-Handlung dazu gebaut. Frage dich also: Warum sollte Figur XY ein eigenes Kapitel bekommen? Eine Nebenfigur, die vom Abenteuer der Hauptfigur berichtet? Als Autoren haben wir beim Schreiben mehrere Persönlichkeiten, die wir gleichzeitig abdecken müssen: Der Autor Ich habe mich durch 2,5 Bücher gequält und nicht verstanden, was man an dem Stil von J.K. Rowling mögen kann. Der Leser erhält nur eingeschränkten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Figuren: Gefühle und Gedanken einer bestimmten Figur der Erzählung (der Reflektorfigur) werden bekannt. Die Story sollte auch aus der Pers. „Bitte lassen Sie mich in Ruhe.“. Er war da, hatte ohne Wenn und Aber die Hauptrolle über- und seinen Charakter angenommen. Welchen Weg nimmst du?“). Ein alter Mann, der aus einem Buch vorliest? Onlinekurs „Mach dein Buch zu einem WOW“. Mit einer Ausnahme ist der Roman komplett in der Ich-Perspektive erzählt – nur im letzten Kapitel wechselt der Autor plötzlich in die Erzähl-Perspektive !!! Omniscient point of view (auktorialer Erzähler) Erzähler spricht in der 3. Eine dieser Richtungen beurteilt Stanzels Typenbildung als analytisch unzureichend. auktorialer Erzähler, personaler Erzähler oder Ich-Erzähler? Prinzessinnen gab es genug, aber ob es wirkliche Prinzessinnen waren, konnte er nie herausfinden. Dein Artikel hat mir dabei sehr geholfen <3. All rights reserved. Mit einer Auskunft, Rat von Ihnen wäre mir sehr geholfen. Z.B. Es wird dem Modell, etwa durch Jochen Vogt, zugestanden, dass es zwar auf sehr genauen Beobachtungen einer großen Anzahl narrativer Texte beruhe, aber kein eigentliches System bilde. Man spricht hier von der Identität der Seinsbereiche von Erzähler und Figuren. Generell weiß er mehr als seine Figuren, er kennt deren Gedanken- und Gefühlswelt und sieht die Situation aus einer anderen Perspektive. Stanzel ordnet die drei Typen von Erzählsituationen in einem Typenkreis an, so dass alle drei aneinander angrenzen und sich überlappen. Denn irgendwie ist es aus der Sicht von Harry aber trotzdem ist es nicht in der Ich-Form. Grundlegend ist dabei, dass Erzähler, Figuren und Leser – im Gegensatz zur antiauktorialen Erzählsituation – ein Wertesystem teilen, so dass die Identifikation des Lesers mit der Hauptfigur leicht erreicht wird. Es macht Spaß, sich in unüblichen Perspektiven auszuprobieren. Hallo, Aber lasse dich nicht entmutigen: Erstens macht es Spaß, die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, und zweitens liegst du vermutlich mit deiner ersten Eingebung schon richtig. Merke: Der Erzähler i… Alle Informationen können mit dem Leser geteilt werden, weil es keine Einschränkungen gibt, Möglichkeit, unabhängig von Figuren Zusammenhänge zu erzählen, sodass der Leser einen Wissensvorsprung vor den Figuren hat, distanzierter als die anderen Perspektiven, höhere Gefahr, ins „Erzählen“ (statt ins Zeigen) zu geraten. Auch kannte ich die Gegend oder die Gegenden genau, die ich zu durchreiten hatte, und sagte mir, daß es für einen erfahrenen Westmann leichter sei, allein durchzukommen, als in Begleitung von Leuten, auf die er sich nicht vollständig verlassen kann.“. Sie saß an ihrem Klassentisch, ließ den schwarzen Bleistift durch die Finger gleiten, und hing ihren Gedanken nach. Ich mag es, meine Charaktere so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Spricht der Erzähler in der 1. Danach wird der MC gewählt und „designt“, wobei die sich eher selbst designen xD Ally war schon immer ein dürres Mädchen gewesen, was ihr in der Grundschule bereits den Spitznamen „Bohnenstange“ eingebracht hatte. Eine weitere Sonderform der Ich-Erzählung ist ein „Innerer Monolog“, in dem die Bewusstseinsinhalte einer Figur (scheinbar) ohne Distanz vermittelt werden (siehe Schnitzlers Lieutenant Gustl (1901) oder Fräulein Else (1924)). Gerade ist mir etwas eingefallen zum Thema Erzähl-Perspektive, was durchaus interessant sein könnte : haben sich eigentlich die Profis, die Autoren vergangener Zeiten, immer strikt an die Erzähl-Perspektive gehalten ? Da entscheide ich mich entweder schon vorher oder teste für ein oder zwei Kapitel verschiedene Perspektiven aus. Denn ich persönlich würde mir überlegen, ob der Ich-Erzähler die richtige Wahl ist. Danke für die Hilfe Ein auktorialer Erzähler darf die Gedanken der Figuren wiedergeben, daher bekommen wir zeitweise das Gefühl einer personalen Erzählweise. Da die eigentliche Hauptperson zum Schluß stirbt, kann man über die Umstände dieses Todes berichten, was die Hauptperson ja logischerweise in der Ich-Form nicht kann. Harry wich zurück – er stieß mit dem Bein gegen seinen Koffer und stolperte. Unsere Maschine war, wie üblich auf dieser Strecke, eine Super-Constellation. First person narrator. Fühle beim Schreiben, was dir leicht von der Hand geht, was den Charakter deiner Geschichte widerspiegelt. Joanne K. Rowling: Harry-Potter-Serie (1997ff) Ich-Erzählsituation. nach den Kriterien aus, was ich erzählen will und wie. Vor allem, da ich Kurzgeschichten sehr gerne in der Ich-Perspektive schreibe. Manchmal weißt du schon von Anfang an, welche Perspektive am besten passt und brauchst dir dazu auch kaum Gedanken zu machen. In dieser Erzählsituation treten dann häufig selbstreflexive Wendungen auf, in denen der Erzähler das Geschichtenerzählen selbst thematisiert, den Leser narrt, belehrt usw. „Bitte lassen Sie mich in Ruhe.“. Wie wählt man also die richtige Perspektive? „Zunächst wollte er ruhig und ungestört aufstehen, sich anziehen und vor allem frühstücken, und dann erst das Weitere überlegen, denn, das merkte er wohl, im Bett würde er mit dem Nachdenken zu keinem vernünftigen Ende kommen. Immer war da etwas, was nicht ganz in Ordnung war. Viele so genannte „Spielbücher“ sind zum Beispiel in der Du-Perspektive geschrieben („Du läuft den Korridor entlang, der sich nach links und rechts aufteilt. schreiben, wenn es um meine Romane geht, ich lese diese Pers. Daher sind Voraussagen oder Wissen darüber, was andernorts geschieht, eher nicht zu erwarten bzw. Die Welt flimmerte vor ihren Augen und durch die weißen, tanzenden Punkte sah sie ihn auf sich zukommen. Der auktoriale Erzähler kennt alle Details über die Protagonisten und kann deshalb Zusammenhänge, Rückblenden und Zukünftiges darstellen. Früher habe ich mir weniger Gedanken gemacht, weil ich einfach immer in der Ich-Perspektive geschrieben habe, aber diese Art der Erzählung passt nicht auf alle Romane. Die Welt flimmerte vor meinen Augen und durch die weißen, tanzenden Punkte sah ich ihn auf mich zukommen. die Auktoriale Erzählperspektive inklusive ihrer Definition und ihren Merkmalen mit Beispielen erklärt. Innerhalb der Erzähltheorie ist es eines von mehreren gebräuchlichen Modellen zur Unterscheidung von Erzählperspektiven. »(Personenname) saß mit einem Becher Wein in der Hand, am Lagerfeuer und genoss dessen wohlige Wärme auf der mittlerweile rauen Haut seines Gesichtes. In der auktorialen Erzählsituation gehört der Erzähler (auktorialer Erzähler) selbst nicht zu der Geschichte, die er erzählt, sondern tritt deutlich als Urheber und Vermittler der Geschichte in Erscheinung. Wie auch beim Ich-Erzähler beschränkt sich die Sicht auf die Wahrnehmung der erzählenden Figur. So kann er etwa Zusammenhänge mit zukünftigen und vergangenen Ereignissen herstellen, diese kommentieren und Wertungen (Erzählerrede) abgeben, Handlungen verschiedener Charaktere zur gleichen Zeit an unterschiedlichen Orten schildern usw. Grüße, Klaus, Moin von der Unterweser ! »Bei einem Becher Wein unterhielt er sich mit seinem Kameraden. Manchmal deckt sich der Erzähler mit der Hauptfigur, manchmal auch nicht. Eine weitere Kritik, vertreten etwa durch die US-amerikanische Germanistin Dorrit Cohn, schlägt innerhalb des durch Stanzel vorgegebenen Rahmens Veränderungen vor, ohne die Systematik grundsätzlich infrage zu stellen. Durch bildlich geschrieben Situationen, fühlt sich der Leser mitten im Geschehen. Der Erzähler erzählt die Geschichte (ach, nein!) *Affiliate-Link. schlecht ist). Diese Richtung wird etwa durch Robert Weimann vertreten.[7]. Die ursprüngliche Fassung meines ersten Romans war in der Ich-Perspektive verfasst. Heraus aus der Ichform und wieder zurück zur Ichform. Tom, in den sie heimlich verliebt war, redete sie sogar ständig mit „Olivia“ an, dabei war sich sie sicher, dass er noch nie eine Folge Popeye gesehen hatte. Als Pi-mal-Daumen-Regel solltest du dir merken, dass du einen sehr guten Grund brauchst, um mehrere Figuren erzählen zu lassen. „Bitte“, krächzte ich, noch immer auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit. Die Figur ist bei mir relativ schnell klar. Die Aussagen des auktorialen Erzählers sind also immer wahr, glaubhaft und entsprechen dem gesellschaftlichen Konsens der Entstehungszeit. ; In der Fernperspektive nimmt er einen größeren Abstand ein. © 2017 by Annika Bühnemann. Auktorialer Erzähler in »Kleider machen Leute« (Gottfried Keller) „An einem unfreundlichen Novembertag wanderte ein armes Schneiderlein auf der Landstraße nach Goldach, einer kleinen, reichen Stadt, die nur wenige Stunden von Seldwyla entfernt ist. Dort hat man menschliche Skelette gefunden und der Mann klärt im Laufe des Geschichte ein Jahre zurück liegendes Verbrechen auf. Die Geschichten von Sherlock Holmes sind beispielsweise (fiktive) Erzählungen von Dr. Watson, dem Assistenten von Holmes. Es herrscht also kein Wertekonsens mehr zwischen Erzähler, Figur und Leser. Dies war eine Kostprobe aus meinem Kurs „Mach dein Buch zu einem WOW“. In diesem letzten Kapitel wird der Täter -der noch lebt- in seinem Haus enttarnt, allerdings von der Frau (um die es in Bezug auf die Liebesgeschichte geht) ! Es kann einem Roman ein Herausstellungsmerkmal verpassen, wenn du von der Regel abweichst und einen außenstehenden Erzähler nimmst; gleichzeitig solltest du aber die üblichen Gegebenheiten deines Genres beachten. Die Hauptfigur selbst (entweder als Ich-Erzähler oder mittels personalem Erzähler)? Gefragt 23, Aug 2015 in Ratgeber von Anonym 1 Antwort 0 Punkte Personale Erzählsituation mit Harry Potter als Reflektorfigur. bei mir ist es recht einfach, die Perspektive zu wählen: Ich schreibe IMMER aus der personalen Persptive. Danke für die Idee! und mein Problem ist gelöst. Ich schreibe gerne Geschichten (im privaten für mich und meine Familie), aber manchmal weiß ich nicht wie ich anfangen soll! als Nebenfigur. B. bei Kafka zutage. Überlege dir (am besten noch vor dem ersten Tippen des Textes), durch welche Augen die Geschichte erzählt werden soll.