Wu et al. ; Cell 1999, 98:365–376; van Mark A et al. B. Mittagsschlaf). Wenn auch ein Großteil der Beschwerden nach einer Nacht mit erholsamem Schlaf verschwindet, so zeigen chronisch Schlafgestörte eine Reihe schwerwiegender Befindlichkeits- und Leistungsdefizite, die bis zu irreversiblen gesundheitlichen Folgen führen können. Als unterstützende Maßnahmen haben sich das Führen eines Schlaftagebuches und das Tragen eines Aktigrafen (Bewegungsmesser) oder Schlaf-Tracker bewährt. Open menu. ; Diabetes Care 2010; 33:414–420; Edinger JD et al. Dabei ist es auch notwendig, das Bett bei längerem Wachliegen und Grübeln zu verlassen, um einen sogenannten „Grübelstuhl“ aufzusuchen und das Bett nur zum Schlafen zu verwenden. ; Journal of Occupational Medicine and Toxicology 2010; doi:10.1186/1745- 6673-5-18; Morin CM et al. Die Klagen über nicht erholsamem Schlaf können verschiedene Gründe haben, situative wie auch psychisch bedingte. Nur eine Studie untersuchte die Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation und fand keine signifikante Wirkung von Ohrstöpseln und Schlafmasken. 2015), dass regelmäßige Tagschlafzeiten von mehr als 60 Minuten Länge vor allem bei älteren Frauen mit einem schlechteren allgemeinen Gesundheitszustand verbunden sind und das Risiko, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln, deutlich erhöhen. der Rückenlage). Psychologische Beratung und Schlafcoaching. Die International Classification for Sleep Disorders (ICSD), herausgegeben von der American Academy of Sleep Medicine (in dritter Auflage 2014 erschienen), ist zwar das bei Weitem detaillierteste Diagnoseschema, wird aber nicht in allen schlafmedizinischen Einrichtungen verwendet. (2015) belegen. Wir konnten die Ergebnisse von drei Studien zu Ohrstöpseln und Schlafmasken zusammenfassen und fanden heraus, dass deren Gebrauch die Stundenanzahl an Schlaf erhöhte und einem Delirium bei Erwachsenen auf einer Intensivstation vorbeugte. (CliniCum neuropsy 2/18) Die Wirkung von Maßnahmen auf objektive Schlaf-Endpunkte (z.B. Hier zeigt sich auch das für die westlichen Industriegesellschaften typische monophasische Schlafmuster, d.h., geschlafen wird während einer Hauptschlafperiode, in der Regel zwischen 22.00 und 6.00 Uhr. Zwei Drittel aller Schlafstörungen lassen sich mit nicht-medikamentösen Maßnahmen besser. Bei der Verwendung als Tee kann die Konzentration der Wirksubstanzen je nach Jahreszeit und Herkunft der Pflanzen unterschiedlich stark sein und sollte daher mindesten eine Woche kontinuierlich angewendet werden. Dieser Zustand der internen und externen Desynchronisation biologischer Rhythmen wirkt sich nicht nur negativ auf den Schlafwach-Rhythmus aus, sondern begünstigt auch die Entstehung verschiedener Krebserkrankungen (z.B. Basiswissen zu Schlafcoaching, einem integrativen psychotherapeutischen Ansatz zur nicht medikamentösen Behandlung von Schlafproblemen. ; Sleep 1999, 22, 1134–1156; Müller T & Paterok B: Schlaf erfolgreich trainieren: Ein Ratgeber zur Selbsthilfe. Neben der kognitiven Umstrukturierung haben sich bei Schlafstörungen auch Methoden wie die Stimuluskontrolle, die Schlafrestriktion/Schlafkompression, die Technik des Gedankenstopps und der Grübelstuhl bewährt. American Psychiatric Association, Arlington, VA.; Apaydin EA et al. Phytotherapeutika können bei der Behandlung von leichten und vorrübergehend auftretenden Schlafstörungen vor allem bei Kindern und Senioren hilfreich sein. Reihe Psychotherapie (November 2017), Praxis Berlin, Springer Verlag; Youngstedt SD & Kripke D; Sleep Medicine Reviews 2004; 8:159–174; Kasper S et al. sind kognitiv-behaviorale Methoden erfolgreich, wie Studien von Taylor u. Pruiksma (2014) und Geiger-Brown et al. Medikamente könnten Nebenwirkungen hervorrufen, wie zum Beispiel verminderte Fähigkeit klar zu denken und negative Wirkung auf die Atmung, und sie können ebenso normale Schlafgewohnheiten beeinträchtigen und zu einem Risiko für Toleranz der Medikamente und zur Medikamentenabhängigkeit führen. Daher wurden nicht-medikamentöse Maßnahmen, wie Geräuschreduktion, Musiktherapie, alternative und komplementäre Behandlungen und soziale Unterstützung gesucht, und diese werden zur Verbesserung von Schlaf bei schwer kranken Erwachsenen empfohlen. Je nach Art und Ausprägungsgrad des Beschwerdebildes wird der initiale Schwerpunkt der Behandlung mehr auf medikamentösen oder psychologisch-verhaltenstherapeutischen Maßnahmen liegen. ; European Journal of Physiology 2012; doi: 10.1007/s00424-011-1044-0; Crönlein T et al. Translator. Fotos der Verleihungen der Ehrenmitgliedschaft. Dies geschieht in der Regel durch das Protokollieren von Problemsituationen mit den dabei gezeigten Verhaltensweisen (Beispiel: Was tue ich, wenn ich nicht einschlafen kann?). Literatur: Eine effiziente Therapie der Schlafapnoe ist nur durch eine nächtliche Ventilationstherapie mittels CPAP-Gerät möglich. Eine Diagnostik von Schlafstörungen sollte ausschließlich nach den Kriterien eines anerkannten Klassifikationsschemas erfolgen. Bei Baldrian dürften vor allem die Wirkung der Baldrianlignane am Adenosinrezeptor A1 dafür verantwortlich sein, beim Johanniskraut das Hypericin und Hyperforin (wirken am GABA-Rezeptor) und beim Hopfen die Bitterstoffe am Melatoninrezeptor (Schumacher et al. ein rotes Stoppschild visualisiert und in einem nächsten Schritt durch ein beruhigendes Bild (z.B. ; Systematic Reviews 2016; doi:10.1186/s13643-016-0325-2; Besedovsky L et al. Die Gründe für diesen u-förmigen Zusammenhang sind nach wie vor umstritten, und da es sich bei den Studien größtenteils um epidemiologische Daten handelt, könnten Faktoren wie Vorerkrankungen und demografische Besonderheiten der untersuchten Stichproben die Studienergebnisse beeinflusst haben. Jedoch können wir hinsichtlich dieser Ergebnisse aufgrund von Problemen in der Studiendurchführung, nicht sicher sein. 1999; Siegel 1999) und sollen direkt an der Entstehung der imperativen Einschlafattacken mit REM-Schlafepisoden beteiligt sein. CliniCum neuropsy, Sonderausgabe 2012; Lin L et al. Ähnliches gilt für sogenannte Lagepositionstrainer zur Verhinderung des Schnarchens in bestimmten Schlafpositionen (z.B. Traditionell betrachtet steht jedoch die medikamentöse Behandlung von Schlafstörungen an erster Stelle. Eine Übersicht finden Sie hier. Ein ähnliches Schlafverhalten findet sich auch bei Kleinkindern, allerdings sind die einzelnen Schlafperioden hier deutlich länger als bei den Senioren. Wir prüften die Evidenz von nicht-medikamentösen Maßnahmen (z.B. Schlafkompression und Schlafrestriktion), deren Kombination mit Strategien zum kognitiven Neulernen und -bewerten (z.B. Hier kann ein klärendes Gespräch eine wichtige präventive Maßnahme sein. Wir danken unseren Sponsoren und Unterstützern. American Academy of Sleep Medicine (2014): Diagnostic and coding manual, 3rd edition. Einige grundlegende schlafphysiologische Erkenntnisse und die daraus abzuleitenden Konsequenzen bei der nicht medikamentösen Behandlung von Schlafstörungen werden in diesem Beitrag dargestellt. Cochrane Kompakt ist ein Gemeinschaftsprojekt von Cochrane Schweiz, Cochrane Deutschland und Cochrane Österreich. In ... wobei nichtmedikamentöse Therapieoptionen äußerst wichtig sind. Zunächst muss genügend Schlafdruck vorhanden sein, d.h., die vorangegangene Wachzeit sollte mindestens zwölf bis 15 Stunden betragen. Dies gelingt in der Regel nur unter Zuhilfenahme physiologischer Untersuchungsmethoden, die von Schlafexperten ambulant oder stationär in einem Schlaflabor durchgeführt werden. Systematisiert und in ganzheitliche Behandlungskonzepte eingebettet wurde dieses Wissen in der Schlafdiätetik des Mittelalters. ; Sleep Medicine Reviews 2015; 23:54–67; Grandner MA & Drummond SPA; Sleep Medicine Reviews 2007, 11:341–360; Grandner MA et al. Wien 2013: Goldegg Verlag; Holzinger B & Klösch G: Schlafstörungen. Insgesamt war die Qualität der Evidenz hinsichtlich der Wirkung der Maßnahmen auf jegliche Endpunkte niedrig oder sehr niedrig. Über den Einsatz und die Anwendungsbedingungen von Hypnotika existieren zahlreiche Publikationen (siehe z.B. Bereits sehr früh wurde die Notwendigkeit von schlafvorbereitenden Maßnahmen erkannt. Darüber hinaus wird vonseiten der Patienten mit Schlafstörungen immer häufiger der Wunsch nach einer nicht medikamentösen Therapie geäußert oder die Einnahme von Hypnotika explizit abgelehnt. ; J Sleep Res 2015; 24(5):514–517; Cappuccio FP et al. Schlafrestriktion) angeboten. Schlaf bei Erwachsenen auf Intensivstationen ist essentiell, damit sie sich von ihrer Erkrankung erholen. Unregelmäßige Arbeitszeiten führen dazu, dass sich die biologischen Rhythmen nicht an die äußeren Gegebenheiten anpassen können, und dieser Zustand der Desynchronisation kann zu chronischen Einund Durchschlafproblemen führen. Wesentlich dabei ist es, die „Gestalt“ des Problems/der Schlafstörung zu erkennen und dieses vor dem Hintergrund der aktuellen Lebenssituation zu erfassen. dieses noch verstärken. Eine Sonderstellung nehmen die somnogenen Substanzen ein, die, da sie vom Körper selbst gebildet werden, als das ideale Schlafmittel gelten. Dessen ungeachtet ist es ratsam, verhaltensmodifizierende Maßnahmen immer auch mit Methoden der Motivation und Belohnung zu kombinieren. Rituale als Einschlaf- und Aufwachhilfe sind wirksame Methoden, um dem Organismus zu signalisieren, dass Schlafenszeit bzw. nicht-medikamentöse Behandlungen) zur Verbesserung des Schlafes bei schwer kranken Erwachsenen. auch für die mittlerweile kaum mehr zu überschauenden Berichten über den Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Mortalitätsrisiko. kognitiv-behaviorale Verhaltenstherapie bei Insomnien) bis hin zur komplexen, auf gestalttheoretischen Prinzipien aufgebauten Methode des Schlafcoaching (siehe unten). Da die Körperkerntemperatur einen typischen sinusförmigen Verlauf innerhalb einer 24-Stunden-Periodik zeigt, mit einem ausgeprägten Minimum in der Nacht (zwischen 2.00 und 5.00 am Morgen) und einem Nadir am Nachmittag (zwischen 14.00 bis 18.00), werden dadurch sogenannte Schlaftore geöffnet oder geschlossen. Studien konnten zeigen (z.B. Unter Schlafrestriktion oder Schlafkompression (Müller u. Paterok, 2014) werden alle Maßnahmen subsumiert, mit denen Schlafzeiten gezielt verkürzt werden. der Hypnose. Trotz zahlreicher Erklärungsversuche ist jedoch immer noch nicht ganz geklärt, welche kognitiv-behaviorale Intervention tatsächlich für den Erfolg der CBT-I verantwortlich ist. Bei der Diagnostik von schlafbezogenen Atmungsstörungen (dazu zählen die verschiedenen Formen der Schlafapnoe) haben sich ambulante Polygrafiegeräte sehr bewährt, der „Goldstandard“ ist nach wie vor die stationäre Polysomnografie, vor allem bei der Abklärung psychiatrisch-neurologischer Schlafstörungen. So z.B. Schlagzeilen in den Medien wie „Endlich wieder Schlafen können“ oder „Wie schlaflos sind die Österreicher?“ werden regelmäßig kolportiert und sorgen immer wieder für heftige Diskussionen. So werden einige Symptome der Narkolepsie durch Mutationen in den Orexin-produzierenden Genen hervorgerufen (Lin et al. Hu R-F, Jiang X-Y, Chen J, Zeng Z, Chen XY, Li Y, Huining X, Evans DJW, Wang S, Hu R, Jiang X, Chen J, Zeng Z, Chen XY, Li Y, Huining X, Evans DJW. Bei der Behandlung von Schlafstörungen wird meist eine Kombination von rein kognitiven Maßnahmen (z.B. Art. Mit Recht sind einige Schlafforscher der Meinung, dass der Schlaf in unserer 24×7-Leistungsgesellschaft ein Imageproblem hat: Einerseits werden wir immer mehr zum Arbeiten „rund um die Uhr“ aufgefordert (Slogan: „Schlafen kann ich, wenn ich tot bin!“), auf der anderen Seite nehmen die Klagen über Schlafmangel und Schlafprobleme deutlich zu. Meeresstrand) ersetzt. Apparative Maßnahmen kommen vor allem bei der Behandlung von schlafbezogenen Atmungsstörungen zur Anwendung. Symptome der Schlaftrunkenheit (mangelnde zeitliche und räumliche Orientierung und dysphorische Gestimmtheit) stellen sich vor allem dann ein, wenn das Aufwachen aus einer Tiefschlafphase erfolgte. Göttingen 2014, Hogrefe Verlag; Rios ERV et al. Eine Schlafstörung ist somit immer auch das Resultat fehlangepasster und falsch erlernter Verhaltensweisen. Daher sind Belohnungen (sogenannte positive Verstärker) beim Erreichen von Zwischenzielen wesentlich. Die daraus resultierenden Folgen sind Müdigkeit und Schläfrigkeit am Tag. Dadurch können Schlafzeiten vorund rückverlagert werden (z.B. Die Schlafdauer alleine kann daher nicht als Hauptindikator für gestörten Schlaf angesehen werden. Neben jahreszeitlichen Schwankungen (in den Wintermonaten wird bis zu einer Stunde mehr geschlafen) spielen vor allem das Geschlecht (Frauen benötigen etwa 30 bis 60 Minuten mehr Schlaf als Männer) und das Lebensalter eine Rolle. Vor allem Kleinkinder können sehr unleidlich und fordernd sein, wenn Bezugspersonen mitunter von der Alltagsroutine des Zubettbringens (inklusive Gute-Nacht-Geschichte) abweichen wollen. Translate texts with the world's best machine translation technology, developed by the creators of Linguee. Das Buch vermittelt u.a. Diese Problematik zeigt sich vor allem bei langjähriger Schichtarbeit (van Mark et al. Sie beinhaltet folgende Regeln: Schlafen Sie nicht mehr, als Ihr Körper braucht. Der Schlaf 1.1 Das Schlaf-EEG 1.2 Physiologie des Schlafs 2. Andere Schlafstörungen, wie z.B. wird die Korrektur dysfunktionaler Vorstellungen über den Schlaf als die effizienteste verhaltenstherapeutische Methode beschrieben. Auch bei sekundären Formen von Schlaflosigkeit wie etwa im Rahmen einer primären psychiatrischen Erkrankung (somatoforme Störungen, Depressionen, Angststörungen usw.) Anwendungen finden. Einleitung 1. Besonders für ältere Menschen ist dies wichtig. 2010). Universitätsklinik für Neurologie, Medizinische Universität Wien, Buchtipp ; J Nat Prod 2002; 65(10):1479–1485; Siegel J.; Cell 1999; 98(4):409–412; Tamakoshi A & Ohno Y; Sleep 2004; 27(1):51–54; Taylor DJ & Pruiksma KE; Int Rev Psychiatry 2014; 26(6):205–213; Wu J et al. ), unregelmäßige Zubettgeh- und Aufstehzeiten, Klagen über Tagesmüdigkeit und -schläftrigkeit und eine insgesamt über mehrere Wochen bestehende verminderte Schlafqualität (das Gefühl, nicht ausgeschlafen, wie „gerädert zu sein“ und dysphorischer Gemütszustand nach dem Aufwachen) vorhanden sein. 2010), wodurch die therapeutische Valenz sehr eingeschränkt ist. nicht-medikamentöse Behandlungen) zur Verbesserung des Schlafes bei schwer kranken Erwachsenen. Wer wach sein will, muss schlafen. ; Psychother Psychosom 2006; 75(4):220–228, Gerhard Klösch, MSc Neben der medikamentösen Therapie sind psychologische und physikalische Behandlungsmethoden in der Schmerztherapie von entscheidender Bedeutung. In besonderen Fällen oder bei einer leichten Krankheitsausprägung kann auch die Verwendung einer Unterkieferprotusionsschiene eine Verbesserung des Atemdurchflusses im Rachenraum bewirken. CliniCum Neuropsy, Sonderheft 2013), sodass an dieser Stelle auf eine ausführliche Darstellung verzichtet werden kann. Entschuldigung, Kommentare zu diesem Artikel sind nicht möglich. Melatonin, ein Hormon, das im menschlichen Körper hauptsächlich bei Dunkelheit freigesetzt wird, fördert das Einschlafen und stabilisiert den Schlaf-wach-Rhythmus. Halten Sie tagsüber kein Schläfchen (z. Schlaf gemessen durch eine Maschine) war unterschiedlich: der Großteil der Studien, die die Verwendung von Ohrstöpseln und Schlafmasken betrachteten fanden keinen Nutzen, und obwohl die Ergebnisse von sechs Studien über Beatmungsarten nahelegen, dass bestimmte Beatmungsumgebungen möglicherweise Vorteile über anderen bieten, stimmten die Ergebnisse der einzelnen Studien nicht immer miteinander überein. Trotz der nachgewiesen Erfolge ist jedoch der Verbreitungs- und Bekanntheitsgrad psychologischverhaltenstherapeutischer Behandlungskonzepte in der Schlafmedizin relativ gering, nicht zuletzt aufgrund fehlender Informationen und Schulungen. Einfache Maßnahmen wie ein der Schlafphysiologie angepasstes Wecken (Schlafphasenwecker, Lichtwecker) kön nen hier bereits Wunder wirken. Morin et al., 1999; Wu et al., 2006). Normalerweise versuchen wir die Ergebnisse von ähnlichen Studien für jede Maßnahme zu poolen, dies war aber schwierig, weil das Design der Studien sehr unterschiedlich war. gedankliche Umstrukturierungen) mit verhaltensspezifischen Interventionen (z.B. das zirkadiane System durch teils widersprüchliche Informationen (z.B. dass es Zeit zum Aufwachen ist. Wir fanden 30 Studien, mit insgesamt 1569 Teilnehmenden, und die Maßnahmen schlossen Veränderungen der Beatmungsart und Umgebung, Ohrstöpsel und Schlafmasken, Entspannungstherapie, schlaffördernde Musik, Massage, Fussbäder, Aromatherapie, Akupressur mit Baldrian, Geräuschüberdeckung und Änderungen in der Besuchszeit von Familienmitgliedern ein. Damit ließe sich zwar kein Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Mortalität herstellen, wohl aber die Wechselwirkung von Schlaf mit dem allgemeinen Gesundheitszustand. Cochrane Database of Systematic Reviews 2015, Issue 10. Tamakoshi u. Ohno 2004; Grandner et al. Durch ein gezieltes Verlernen schlafstörender und dem Erlernen schlaffördernder Verhaltensweisen soll sowohl die Schlafquantität als auch -qualität nachhaltig verbessert werden. Dies gilt u.a. Die Methode des Schlafcoaching ist erlernbar und wird als dreisemestriger postgradueller Zertifikatskurs an der Medizinischen Universität Wien angeboten (nähere Informationen dazu unter: www.meduniwien.ac.at/zk-schlafcoaching). Das Schlafbedürfnis ist individuell sehr verschieden und darüber hinaus von zahlreichen Faktoren abhängig. Wichtig sind regelmäßige Treffen und das systematische Durcharbeiten von Erfolgen und Misserfolgen bei der Umsetzung der Therapieziele. Jahrhundert heißt es u.a., „besprenge den Schlafraum mit Weihwasser“ oder „verschließe die fünf Sinne mit dem Kreuzzeichen“, womit im Grunde nichts anderes gemeint ist, als den Schlafplatz und den eigenen Körper für den Schlaf so vorzubereiten, damit eine klare Trennung zwischen der Umtriebigkeit des Wachlebens und der geistigen und körperlichen Ruhe der Nacht gewährleistet ist. ; International Journal of Neuroscience 2010, 120:583–590; Sari NK et al. Sari et al. ; European Journal of Physiology 1077; 369(2):99–109; Schumacher B et al. Title: Schlafhygiene1.indd Author: MBE01 Created Date: 11/3/2011 10:22:01 AM 2002; Apaydin et al. Wir verwenden Cookies, um Ihr Erlebnis auf unserer Website zu verbessern. Kleinkinder und Jugendliche vor der Pubertät sollten etwa zehn bis zwölf Stunden schlafen, bei jungen Erwachsenen beträgt die durchschnittliche Schlafdauer sieben bis acht Stunden. No. Brigitte Holzinger, Gerhard Klösch: „Schlafstörungen“. ; Sleep Medicine Reviews 2010; 14:191–203; Holzinger B & Klösch G: Schlafcoaching. Hierbei kommt noch hinzu, dass durch den unregelmäßigen Lebensrhythmus die innere Uhr bzw. Diese gelten als sicherer in der Anwendung und zeigen weniger Abhängigkeits- und Toleranzpotenzial als ähnlich wirksame Benzodiazepine. Da der Schlaf eine wichtige Rolle bei der Abspeicherung von Gedächtnisinhalten spielt, können chronische Schlafstörungen insbesondere bei Jugendlichen Lerndefizite und bei Personen mit einer beginnenden kognitiven Beeinträchtigung zu einer Progredienz der Symptomatik führen. das Behandlungskonzept von Edinger et al. medikamentöse und nichtmedikamentöse Maßnahmen aufzeigen, die ergriffen werden können um die Symptomatik zu lindern und auslösende Faktoren bereits im Vorfeld zu vermeiden. Das sind Fragen, die immer wieder in der schlafmedizinischen Praxis auftreten und Patienten und Betroffene gleichermaßen beunruhigen. Maßnahmen zur Schlafförderung beinhalten medikamentöse Behandlungen und nicht-medikamentöse Interventionen. 2004 berichteten Youngstedt und Kripke, dass sowohl eine zu kurze (<6,5 Stunden) als auch eine Schlafzeit über 7,5 Stunden mit einer höheren Mortalitätsrate assoziiert ist. Auch sollte der Einschlafzeitpunkt mit dem Fallen der Körperkerntemperatur synchron laufen. Ähnliches gilt für das Immunsystem, das ebenfalls auf einer Art Gedächtnisleistung basiert. : CD008808. Im Gegensatz zu rein kognitiv-behavioralen Behandlungsansätzen wird beim Schlafcoaching versucht, den gestörten Schlaf von verschiedenen Perspektiven aus zu betrachten. Bereits in der Antike war die schlaffördernde Wirkung von Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, Melisse und Lavendel bekannt. Suggest as a translation of "nichtmedikamentöse Maßnahmen" Copy; DeepL Translator Linguee. Chronobiologisch betrachtet helfen Zeitgeber aus der Umwelt, innere biologische Prozesse wie das Schlafen und Wachen, die Verdauung und die Ausschüttung von Hormonen miteinander zu synchronisieren und an die Außenwelt anzupassen. Lange Schlafzeiten sind häufig ein Merkmal für das Vorliegen einer organischen Grunderkrankung, vor allem dann, wenn Atemstillstände oder motorische Automatismen die Schlafkontinuität stören (Schlagwort : fragmentierter Schlaf ). Die Evidenz ist auf dem Stand von Juni 2014. 2001). Bei den synthetischen Hypnotika werden neben den „klassischen“ Benzodiazepinen zunehmend häufiger sogenannte Z-Substanzen (Zopiclon, Zolpidem, Zaleplon) verschrieben. EN. Vor allem die Kombination aus medikamentösen und verhaltensmodifizierenden Maßnahmen hat sich als effektiver herausgestellt als eine singuläre Hypnotikaoder Verhaltenstherapie. Look up words and phrases in comprehensive, reliable bilingual dictionaries and search through billions of online translations. DOI: 10.1002/14651858.CD008808.pub2, Urheberrechte © 2020 The Cochrane Collaboration. 2006; Edinger et al. ; BMC Public Health 2015; doi:10.1186/s12889-015-1521-z; Wu R et al. Zunächst wurden in den letzten Jahren eine Reihe sehr effizienter nicht medikamentöser Methoden zur Behandlung von Schlafstörungen entwickelt, deren Wirksamkeit auch durch zahlreiche Studien nachgewiesen wurde. Die Gründe für die Schlafunterbrechung könnten in der zugrunde liegenden Erkrankung, unangenehmer Behandlung, im psychologischen Stress oder der Umgebung der Intensivstation an sich liegen. Neben der Klage über zu wenig Schlaf (die im Zusammenhang mit einer Insomnie stehen kann) können auch übermäßige Schlafzeiten von mehr als zehn Stunden, assoziiert mit dem Gefühl, trotzdem zu wenig geschlafen zu haben (typisch für eine Hypersomnie), der Hauptgrund für das Aufsuchen ärztlicher Hilfe sein. In einer 2014 publizierten Studie von Crönlein et al. Neben der gestalterischen Grundhaltung beruht Schlafcoaching auf der Schlafedukation und der Vermittlung von Wissen über Schlaf und bedient sich der Techniken des Schlaftrainings unter Verwendung kognitiv behavioraler Methoden, von Entspannungstechniken und der Autosuggestion bzw. 2016). Eine weitere Strategie gegen nächtliches Grübeln ist die Methode des Gedankenstopps: Sobald das Grübeln beginnt, wird z.B. Wesentlich dabei ist zunächst die Abklärung von physiologischen Ursachen. Den Hintergrund bildet dabei die Annahme, dass Schlaf auch als Verhalten aufzufassen ist und, trotz der biologischen Determination, im Laufe der individuellen Sozialisation als „Schlafverhalten“ gelernt wird. Greifen können Maßnahmen der Verhaltensänderung jedoch nur dann, wenn auch ein entsprechend großer Leidensdruck und vor allem der Wille des Patienten/Klienten, etwas zu verändern, vorhanden ist. Qualität und Dauer des Schlafes), Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation, Auftreten von Delirium, andere unerwünschte Ereignisse und Tod. durch das Tragen von Aktivitätstracker oder Aktometer über mehrere Tage/Wochen) diagnostiziert werden. Das vierte Element des Schlafcoachings ist die Traumarbeit und der Einsatz des luziden Träumens z.B. motorische Unruhe, lautes Schnarchen, Atemaussetzer, Albträume, lange nächtliche Wachphasen etc.