Sie sind reine Glaubenssache, inspiriert von unserer Intuition und unserem Gefühl. Die Auffassungen über den Sinn des Lebens, die in der Geschichte der Philosophie dargelegt und begründet wurden, können als repräsentativ für die nicht-religiösen Ansichten gelten. Ziel dieser Entwicklung ist die absolute Liebe, die in Jesus Christus vorweggenommen wurde. Juni 1956 an Marianne Wedel, abgedruckt in: Hermann Hesse: Sinngemäß aus seinem Buch „Innenansichten eines Artgenossen“: Ergebnisse aus der empirischen Forschung zur Sinnfrage. B. durch Enttäuschungen, Unglücke oder die Anforderungen eines neuen Lebensabschnitts. Menschen können sich Gedanken über den Sinn des Lebens machen – und sie haben sich welche gemacht: Nachkommen zeugen – in den Nachkommen weiterleben; Kunstwerke erzeugen, technische  Innovationen – und so der Nachwelt erhalten bleiben, ihr helfen; sozial engagiert sein, Menschen beistehen, auf diese Weise zumindest in Herzen der Menschen dankbar eingeschlossen sein. Die Folge ist oftmals der Beginn oder die Wiederaufnahme der Reflexion über den Lebenssinn, zu denen dann auch Fragen wie die nach dem Glück oder gar dem Sinn des Leidens gehören. Der Mensch ist vielfältiger – und das ist schön. Und die Sinngebung ist eng damit verknüpft, dass Gott dem Menschen ewiges Leben schenken kann. Jeder muss sterben und kommt in den Himmel / Paradies oder in die Hölle. Welche Aussagen sind eher allgemein? Allahs Gesetze befolgen (Koran, Sunna, Fünf/Sechs Säulen). Eine grundsätzliche Schwierigkeit bei der Auseinandersetzung mit den Fragen nach Lebenssinn ist die prinzipielle Möglichkeit des menschlichen Verstandes, einen einmal angenommenen Standpunkt wiederum zu hinterfragen oder auch die Urteilsperspektive potenziell beliebig zu wechseln (vgl. Das Letzte, das Höchste der menschlichen Kultur überhaupt.“[35] Lutz Geldsetzer merkt hierzu an: „So sieht Dilthey implizit in der Philosophie jedenfalls die ausschlaggebende Macht in der Geschichte, durch die und mittels derer der Mensch in der Kultur über sein erkennendes Verhältnis zur Welt, seine ‚Wertbestimmungen des Gefühls‘ und die Willenshandlungen in der ‚Führung des Lebens und der Leitung der Gesellschaft‘ Klarheit gewinnt und sich Rechenschaft abgibt.“[36], Der Existenzialismus beschäftigte sich besonders intensiv mit der Problematik des Lebenssinns. Die Fragestellung nach dem Sinn des Lebens ist offenbar nur dem Menschen zu eigen. Menschen werden re-inkarnieren – in andere Menschen, Tiere, Pflanzen – je nachdem sie gut oder böse waren. [7] Auch der Begriff „Leben“ muss geklärt werden, denn es kann das „Leben“ als biologisches Phänomen – insbesondere eines Kollektivs höherer Lebewesen (vgl. Manche sagen, man solle nicht nach dem Sinn des Lebens fragen – es hat keinen Sinn – außer man setzt sich, wenn man es denn unbedingt will, selbst einen Sinn. Der Lebenssinn liege in der Befriedigung von Bedürfnissen. Eine andere Reaktion ist der Zynismus. Wenn man aber an Gott glaubt, dann ist der nicht stichhaltig. Eine weitere Ausrichtung des Lebenssinns entsteht durch die Bedeutungsgebung im Hinblick auf andere Menschen bis hin zur Menschheit oder allgemein der Umwelt. Der Sinn des Lebens ist irreführend, weil er für uns Menschen bedeutet, anderen zu helfen, Leben zu retten etc. Dieser Gott ist innerhalb der Welt nicht zu finden. Allen buddhistischen Traditionen ist der sogenannte „Edle Achtfache Pfad“ gemein. im wissenschaftlichen Forschen finden. Die „Radiale Energie“ der Evolution – und damit auch die Menschheit – mündet schließlich im „Punkt Omega“. Als er sie als junger Heranwachsender überwand und sich der Realität des unausweichlichen Leidens („Dukkha“) und Todes stellte, erkannte er die Sinnlosigkeit seines bisherigen Lebens. Stattdessen müssen wir selbst wie Götter werden und Sinn aus uns selbst schöpfen: „Letztlich findet der A) Allein schon die Frage: Warum lebe ich? Soziale Systeme erleben diesen Unterschied und handeln, indem sie aus möglichen Formen wählen (selektieren) und sie zu aktualisierten Formen werden lassen. Sie leben irgendwie vor sich hin, Tag für Tag, Nacht für Nacht. Viele Menschen stellen sich die Frage nach dem Sinn des Lebens im Alltag in der Regel nicht, solange die eigene Lebensführung nicht zweifelhaft oder fragwürdig wird. Freund, der Sinn Deines Lebens ist gesetzt: Freu Dich, entspann Dich, versperr Dich nicht, finde ihn. B. Liebe, Harmonie oder Gerechtigkeit). Auch ist diese Frage für jeden einzelnen Menschen von höchster Bedeutung. Oder: Das Leben hat keinen Sinn – aber der Mensch ist frei, ihm einen Sinn zu geben, so im Engagement für andere und die Welt (Jean Paul Sartre). Im Interview spricht er über die Suche nach dem Sinn des Lebens. Sex im Alter ist zwecklos, aber nicht sinnlos. Der Sinn kann z. Ebenso lässt sich in manchen ideologischen Lehren kaum eine oder keine immanente theoretische Lücke entdecken. Schließlich könne man sich einen Sinn dann nicht mehr aus freier Entscheidung geben und für seine Erfüllung sorgen. Die einzelnen philosophischen Auffassungen haben teilweise verschiedene Konzepte hinsichtlich der Lehre von Leben, Tod und Erlösung. Sinn ist ein Füllstand in einem Gefäß – ein ‚erfülltes Leben‘, sagt man.“. Relativismus). Direkt zu den Radio- und TV-Sendungen rund um das Thema Sinn des Lebens finden. Sinn kann nicht gegeben, sondern muss gefunden werden.“. So fragte Ludwig Feuerbach: „Verliert nicht das Leben gerade durch das Jenseits, in dem es erst einen Sinn finden soll, allen Sinn, allen Zweck?“[29] Aus der gleichen Perspektive problematisierte Søren Kierkegaard in Entweder – Oder die Bedeutung des Lebens für die Existenz des Menschen. [41] Damit geriet die Sinnfrage in einen Raum individueller Entscheidung außerhalb eines strenger zu fassenden philosophischen Projekts. Der Sinn des Lebens 1. Diese Seite wurde zuletzt am 18. Nicht wenige Philosophen waren und sind der Auffassung, dass dies einen freien Willen unmöglich mache. [6] „Sinn“ ist ein mehrdeutiger Begriff, er kann entweder als teleologischer Sinn oder als rein sprachlicher Begriff („Sinn“ als Bedeutung einer Aussage) aufgefasst werden. So schwer es auch ist, Antworten darauf zu finden, manches ist offensichtlich. In den späteren Schulen des Mahayana-Buddhismus wird vorrangig nicht die Erlösung der eigenen Person durch das Eingehen ins Nirvana angestrebt, sondern die Idealexistenz eines Bodhisattva, der zunächst den anderen Lebewesen hilft, sich aus dem endlosen Kreislauf zu retten, um erst danach selbst ins Nirvana überzugehen. Ziele des Religionsunterrichts: „Der Religionsunterricht soll zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glaube befähigen. Das Bahaitum betont die Einheit der Menschheit. Im Ringen um Erlösung erreichte er schließlich die oft ungenau als „Erleuchtung“ bezeichnete Einsicht (Bodhi „Erwachen“) in die Ursache des Leidens und deren Aufhebung. Das gesamte Leben im Einklang mit dem Willen Gottes leben / zu leben versuchen. Eine andere Ausprägung liegt vielleicht in der Suche nach Erkenntnis oder persönlicher Entwicklung. Voraussetzungen für die Glückseligkeit waren die Überwindung von Angst und Schmerz. Aber ein Weg, den Menschen ohne Gott die Würde zu schenken. Antworten der Religion Jede Religion gibt verschiedene Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Der Islam sieht sich als Fortsetzung und Wiederkehr einiger Ursprungsreligionen (Judentum, Christentum) in korrekter und vollendeter Form. An einen Gott zu glauben heißt sehen, dass es mit den Tatsachen der Welt noch nicht abgetan ist. Über den Sinn des Lebens 299 Vom Sinn des Lebens 309 Leben, lieben, leiden 323 Freund Bärenhauts Religion 326 Und es wird nichts Verfluchtes mehr sein 328 Hängt der Sinn des Lebens mit der Existenz Gottes zusammen? Philosophen, Schriftsteller und Dichter versuchen seit jeher, die Frage aller Fragen zu beantworten.Aus der Frage ergeben sich allerdings eine ganze Reihe weiterer Fragen: Auch der Determinismus hatte Auswirkungen auf die Debatte um den Sinn des Lebens. Die Menschheit, so sagte er, wird lernen müssen, ohne die Beruhigung der Religion, gedacht als Trost der Schwachen, auszukommen. Die Frage nach dem Sinn des Lebens beinhaltet im weiteren Sinne die Frage nach der zweckgerichteten (teleologischen) Bedeutung des Lebens im Universum an sich. Viele Missverständnisse bei den Versuchen, einen solchen Zweck zu bestimmen, haben ihre Ursache darin, dass versäumt wird, die Begriffe Sinn und Leben eindeutig und klar zu definieren. Jede Woche kommen neue Artikel hinzu. Teilhard de Chardin und Frank Tipler sehen einen teleologischen Sinn in der Evolution des Universums, deren Ende von beiden als Omegapunkt bezeichnet wird. Wohin gehen wir? Keine Ahnung: Irgendwie weiterleben nach dem Tod. Konkret kann es sich dabei etwa um Hilfe im weitesten Sinne handeln: die Weitergabe von Wissen und Fähigkeiten, alltäglich gelebte Mitmenschlichkeit oder auch um soziales oder politisches Engagement. Kritik alles Verehrten.“[31] Diese Haltung ist der Nihilismus, die Zeit der absoluten Wert- und Sinnlosigkeit. Dies ist für ihn gleichbedeutend mit Leiden, da das Wollen des Menschen niemals dauerhaft zufriedenzustellen sei. Er ist kein Roboter, den man verstehen kann (wobei man heute auch Roboter in ihrer entwickeltsten Form kaum mehr verstehen kann). Und wenn er sein Leben nicht reflektiert, so bleibt die Suche nach dem Sinn doch Grundton seines Lebens, er sucht irgendwo, irgendwie Erfüllung – weiß nicht, wie er sie erreichen kann und somit ist sein Leben von einer rat- und rastlosen Unzufriedenheit umfasst. Der Sinn des Lebens Wozu sind wir da? Nun wird zum Beispiel Christen vorgeworfen: Sie wünschen sich so sehr, dass ihr Leben Sinn macht, dass sie sich einen Gott und das ewige Leben/Auferstehung ausgedacht haben. Nach dieser These ist Gott sowohl Ziel als auch Ursprung der Evolution des Universums. Christoph Fehige, Georg Meggle, Ulla Wessels: Peter Sloterdijk: „In dem Augenblick, in dem unser Bewußtsein reif wird, die Idee des Guten als eines Zieles fallenzulassen und sich dem, was schon da ist, hinzugeben, wird eine Entspannung möglich, in der das Auftürmen von Mitteln zu Gunsten imaginärer, immerferner Ziele sich von selbst erübrigt. Wenn alles Sinn hat, wie kannst Du anderes leben als ein Ja.“[23]. Der Sinn des Lebens bestand in der Philosophie der Antike in der Hauptsache in der Erlangung der Glückseligkeit (eudaimonía). November 2020 um 18:53 Uhr bearbeitet. Voraussetzung ist hierzu das Leben in Liebe, das die innere und äußerliche Umkehr (Buße) und den Glauben an die Erlösung durch Jesus Christus, wie sie in der Bibel beschrieben wird, voraussetzt. Was ist eigentlich der Gewinn oder der Verlust, wenn sie beantwortet oder nicht beantwortet wird? [30], Einen völlig anderen Ansatz vertrat Friedrich Nietzsche. Aber die Frage danach ist sinnvoll und zeigt, dass der Mensch sich über die Sinnlosigkeit des Lebens hinaushebt (Albert Camus). Und dann ist das Ende da. Wenn kein Sinn (mehr) im Leben gefunden bzw. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebenssinn kann aber auch zu positiven Antworten führen: Nach Viktor Frankl kann der Mensch seinem Leben prinzipiell in jeder Situation Sinn abgewinnen oder geben, solange er bei Bewusstsein ist. Der immer rege Zusammenhang des menschlichen Geistes mit sich selbst. Auf jeden von uns sehe in diesen schweren Stunden und erst recht in der für viele von uns nahenden letzten Stunde irgendjemand mit forderndem Blick herab, ein Freund oder eine Frau, ein Lebender oder ein Toter – oder ein Gott. Der freie Geist. Immanuel Kant kritisierte die herkömmlichen Vorstellungen von Glück, da diese bedeuteten, dass jeder den unvorhersehbaren Schwankungen seiner eigenen wechselhaften Triebe, Bedürfnisse, Gewohnheiten und Vorlieben ausgeliefert sei. [3], Zumeist wird die Frage nach dem Sinn des Lebens so verstanden, dass nach einem bestimmten Zweck gefragt wird, dem das Leben dienen soll, oder nach einem bestimmten Ziel, das angestrebt werden soll. Warum sind wir hier auf Erden?“ und weiter: „Wie sollen wir leben, um unseren Daseinszweck zu erfüllen?“ Hierbei wird diskutiert, ob dieser durch eine äußere Institution vorgegeben ist, etwa ein göttliches Gebot, ob ein bestimmtes Verhalten der Natur entspringt, dass z. Der Sinn des Lebens im alten Buddhismus ist es, dem Kreislauf der Reinkarnationen im Samsara durch das Eingehen in das Nirvana zu entkommen, in das völlige Verlöschen[48] – was das Verlöschen der Sinnfrage logisch einschließt. Die Frage nach dem Sinn des Lebens wird von Menschen unterschiedlich beantwortet. Der modernen analytischen Sprachphilosophie, wie sie sich auf Wittgenstein beziehen lässt, schien unklar, welchen Status Aussagen über das, was man tun oder nicht tun soll, haben können. Ebenso unterschiedlich sind die Konzepte vom Sinn des Lebens. [26] Im späten Mittelalter verlagerte sich der Schwerpunkt von der eher kollektiven auf eine individuellere Form des Lebenssinns, der in der persönlichen Nachfolge Christi und der mystischen Vereinigung mit Gott schon zu Lebzeiten gesucht wurde. a) Welche Aussage vertrittst Du? Kurz: Hier stehen zwei grundsätzliche Weltbilder einander gegenüber. "Gott offenbart sich nicht in der Welt." „Die christlich-abendländische Metaphysik war eines der großen Gehäuse, in dem Menschen auf Erden ihre Platzanweisung und damit ihre Einfügung in einen größeren Sinnzusammenhang erhalten haben.“[27]. September 2005 in, „Der Sinn des Lebens ist, über den Sinn des Lebens nachzudenken“ aus dem Comic. können daher sehr schnell zu einem Verlust an wahrgenommenem Lebenssinn führen. Demnach besteht der Sinn des Lebens im Glücklichwerden durch die Erkenntnis des Wahren und das Tun des Guten, und zwar letztlich zur Ehre Gottes.[46]. Stattdessen müssen wir selbst wie Götter werden und Sinn aus uns selbst schöpfen: „Letztlich findet der Ich muss mein religiöses und/oder politisches und/oder ideologisches Weltbild auf der ganzen Welt durchsetzen. Einige der Antworten, die im Laufe der Zeit auf die Frage nach dem Lebenssinn gegeben wurden, sollen hier im Folgenden vorgestellt werden. Ein Problem, das in einer unendlichen Rekursion münden kann, ist die Frage, warum die meisten Sinnsuchenden nie nach dem Sinn der Lebenssinn-Frage selbst fragen: Warum stellen sich viele Menschen überhaupt die Frage nach dem Sinn ihres Daseins? Vor allem auch darum, weil Menschen Gott erfahren können – und auch den auferstandenen Jesus Christus erfahren haben. Sinn des Lebens Bei dem Material handelt es sich um verschiedene Arbeitsblätter zum Thema "Sinn des Lebens".Sie können als Einstieg in die Thematik oder als Diskussionsgrundlage dienen. Seine Empfehlung war auch ein Rückzug aus der Öffentlichkeit in einen kleinen Kreis von Freunden. In Arthur Schopenhauers philosophischer Konzeption ist das Leben durch das Prinzip des Willens geprägt. [45], In Anlehnung an Aristoteles und mehr noch an den Philosophen Thomas von Aquin argumentieren Vertreter des Neuthomismus bzw. Weiterhin gibt es (vor allem im Existentialismus) die Auffassung, das Leben habe keinen Sinn an sich (was a priori weder als gut noch als schlecht bewertet werden könne), so z. Deterministen behaupten, dass ein Zustand der Welt zusammen mit den Naturgesetzen jeden weiteren Zustand der Welt festlegt. Welt u. des geschichtlichen Lebens. gesehen werden kann, ist die Verzweiflung, so bei Kierkegaard, eine mögliche Reaktion. „Um der Sinnhaftigkeit der Sittlichkeit willen und um der Sinnhaftigkeit der Welt willen müssen wir Gott und Unsterblichkeit postulieren: Die ethische Bestimmung des Menschen fordert seine Weiterdauer.“[28]. Davon spricht man, wenn Menschen zwar eine große Sinnleere in ihrem Leben empfinden, das Leiden daran jedoch unterdrücken. „Und ich bat diese armen Teufel, die mir hier in der stockfinstern Baracke aufmerksam zuhörten, den Dingen und dem Ernst unserer Lage ins Gesicht zu sehen und trotzdem nicht zu verzagen, sondern im Bewusstsein, dass auch die Aussichtslosigkeit unseres Kampfes seinem Sinn und seiner Würde nichts anhaben könne, den Mut zu bewahren. Dieser Wille sei kein individueller Wille, sondern ein metaphysisches Grundprinzip, das sich als Resultat des unbewussten und ziellosen Dranges des Willens in allen bekannten Erscheinungen manifestiere. Die Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse darf jedoch nicht mit der von diesen grundsätzlich unabhängigen Sinnsetzung bzw. Allgemeines 3. Der Sinn des Lebens jedes Einzelnen ist demnach die Teilhabe an der Entwicklung der „absoluten Liebe“. Aus christlicher Perspektive: Gott setzt mit Genesis 1 einen Sinn: Er beauftragt den Menschen, Gottes Willen zu tun, frei und in Verantwortung zu handeln. Das einzige, was der Mensch sicher weiß… Diese Vorstellung vom Sinn des Lebens wäre düster. Aufgabe: Welche Antwort geben Christen – wie es dieser Text wiedergibt – in der Frage nach dem Sinn? [34], In der Lebensphilosophie Wilhelm Diltheys, der die Geschichtlichkeit des Menschen betonte, kommt vor allem der Philosophie die Aufgabe zu, den Stand der geistigen Entwicklung zu reflektieren und damit dem Denken der jeweiligen Epoche einen Sinn zu geben. Das Stellen der Frage nach dem Sinn des Lebens muss nicht zwingend eine positiv bestimmte Antwort nach sich ziehen. Er forderte: „wozu Du da bist, das frage dich: und wenn Du es nicht erfahren kannst, nun so stecke Dir selber Ziele, hohe und edle Ziele und gehe an ihnen zu Grunde“[33] Ähnlich wie Max Stirner betrachtete er den Egoismus als ein Korrektiv zum Ethizismus von Kirche und Staat, die den Sinn des Lebens in einer höheren Ordnung verorten, dem sich der Einzelne unterzuordnen hat. Worin er diese einfließen lässt, ist individuell bedingt. Der Islam wurde durch Mohammed begründet, der als Sohn eines Händlers im heutigen Saudi-Arabien geboren wurde. Nur der Weise, der im Einklang mit der Ordnung des Kosmos lebe, frei von Affekten, Wünschen und Leidenschaften und gleichgültig gegenüber dem eigenen äußeren Schicksal, könne den Endzustand der Apathie erreichen. „Das verehrende Herz zerbrechen, als man am festesten gebunden ist. Sicher, das ist nicht mein Gottes-Weg, wie oben gezeigt. Der Sinn des Lebens im Christentum ist es, diese Gemeinschaft mit Gott und untereinander im Leben wie im bzw. Dietrich Bonhoeffer sah den Sinn des Lebens vor allem in der Nachfolge Christi: „Wir meinen, weil dieser oder jener Mensch lebt, habe es auch für uns Sinn zu leben. „Philosophie ist das Umfassendste, die allseitigste jener Funktionen, durch die der menschliche Geist zum Bewußtsein seiner Zwecke gelangt: Sinn des Lebens und Universums. Christen denken dabei an die Schöpfungsgeschichten (Genesis 1 und 2), an Jesus Christus, seine Worte und Taten. Durch dieses stellvertretende Opfer können die Menschen Vergebung für ihre Sünden erlangen, sofern sie die so begründete Gemeinschaft mit Gott für sich persönlich im Glauben annehmen. Er beschloss, nach einem Ausweg aus dem Leiden zu suchen, und fand seinen eigenen Weg durch Meditation. Der Mensch wird als spirituelles Wesen betrachtet. Diese totale Freiheit bedeute aber auch die Bürde einer vollständigen Verantwortung für sich und sein Handeln, denn das eigene Leben könne durch keine andere, höhere Instanz mehr entschuldigt werden.[38]. Die Argumente des Zweifels an jedem Lebenssinn drohen hier allerdings stets zur völligen Verzweiflung zu führen. Dadurch könne ein selbstbestimmtes (autonomes), vernünftiges Leben geführt werden, in dem sich immerhin Zufriedenheit erreichen lasse. – findet unterschiedliche Antworten: B) Hier werden ein paar Beispiele dafür genannt, was Menschen als Sinn des Lebens ansehen können: Aufgaben: Lies A – B – C durch und überlege: Was meinst Du? Gott im Mittelpunkt. „Der Sinn des Lebens ist ein sinnvolles Wort; aber es läßt sich nichts Sinnvolles aussagen.“[11] Einige Sinnangebote erweisen sich aufgrund von Dogmatisierung oder Immunisierungsstrategien als mit Hilfe rationaler Argumente nur schwer oder gar nicht innerhalb ihres eigenen Systems kritisierbar. An Gott glauben, heißt sehen, daß das Leben einen Sinn hat.“[40] Vor allem Bertrand Russell betonte, dass man dem objektiven Naturprozess keinen Sinn entnehmen könne. [14] Wie Camus in Der Mythos des Sisyphos ausführt, widerspreche diese Vorstellung allerdings nicht notwendigerweise der Bejahung des Lebens und dem Glück des Menschen, das gerade in den nie endenden Anstrengungen gegen eine absurde Welt gefunden werden könne. Sie warnt vor der Zerbrechlichkeit des guten Lebens und hat in Zusammenarbeit mit Amartya Sen ein Konzept entworfen, in dem sie konkret zu bestimmen versucht, welches die Befähigungen sind, die ein Mensch benötigt, um ein gutes Leben führen zu können. es entsteht der Eindruck, dass die Frage nicht – oder nicht endgültig  – zu beantworten wäre (Thomas Nagel[10]). Auf die ewige Grundfrage des Menschen gibt es viele weitere Antworten, dazu gehören auch folgende nicht ernst zu nehmende: Dieser Artikel behandelt den Lebenssinn. Denn in Wahrheit ist der Sinn unseres Lebens nie unsere Tat, sondern ist und bleibt eine Vorgabe des Schöpfers. Wiederhole das Ja – und alles bekommt Sinn. Der christliche Glaube findet seinen Sinn in dem Leben in Gott, in der Existenz meines Lebens  in Gott: jetzt und in Ewigkeit. Die Suche nach Lebenssinn schützt nicht vor unmenschlichem Tun. Die Partizipation an der Evolution der menschlichen Kultur im Universum sei demnach Sinn des einzelnen Lebens. Der Kosmologe Frank J. Tipler veröffentlichte 1994 eine auf einer ähnlichen Vorstellung aufbauende Omegapunkt-Theorie, nach der der Sinn des Lebens darin besteht, die in der kosmischen Geschichte vollendete Gottheit zu schaffen. Man könne sie allein postulieren. Im Verlauf der langen Entwicklung des Buddhismus entstand eine Vielzahl buddhistischer Schulen und Strömungen, die zum Teil sehr verschiedene Methoden als Wege zur Befreiung aus dem Kreislauf des Leidens anwenden. Intensive, reizvolle und angenehme Lustempfindungen werden aktiv gesucht und nach Möglichkeit gesteigert. „Denken wir diesen Gedanken in seiner furchtbarsten Form: das Dasein, so wie es ist, ohne Sinn und Ziel, aber unvermeidlich wiederkehrend, ohne ein Finale ins Nichts: ‚die ewige Wiederkehr‘. Welt u. des geschichtlichen Lebens. So wie für physische Systeme die Gegenstände, mit denen sich die Physik befasst, ein universales Medium zur Bildung von Formen sind, so ist Sinn das universale Medium, mit dem soziale und psychische Systeme Formen bilden können. Häufig kommt es zu einer existenziellen Sinnkrise, wenn Ereignisse nicht mehr in das vorhandene Sinnkonzept integriert werden können: z. Im engsten Sinn forscht sie nach der „Deutung des Verhältnisses, in dem der Mensch zu seiner Welt steht“. Wenn Gott Menschen erschaffen hat – wie auch immer man das denken mag – dann ist er der Sinngeber. Die maßvolle Befriedigung der Grundbedürfnisse bildete für ihn die Basis der besonders erstrebenswerten geistig-seelischen inneren Freuden. Vollkommenes Glück kann der Mensch nur im kontemplativen Leben (bios theoretikos), d. h. im Philosophieren bzw. Die jüdische Religion basiert auf den religiösen Überlieferungen des Volkes der Juden. Stark befördert wurde die Sinnfrage durch die sich im 19. Schicksal, dass meine Mutter gerade mich geboren hat. Er ist Geheimnis – als Ebenbild Gottes ist er ein Geheimnis. Der Sinn des Lebens Gott sagt im Koran (in ungefährer Übersetzung): "Und Ich habe die Dschinn* und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen." Der Hinduismus besteht aus verschiedenen Wegen ohne gemeinsame Gründerfigur oder allgemeingültige kanonisierte Heilige Schrift. )“ (TLP 6.521)[39] Er konzedierte aber, dass der Mensch im religiösen Glauben einen Sinn finden kann: „An einen Gott glauben, heißt sehen, daß es mit den Tatsachen der Welt noch nicht abgetan ist. Für den gleichnamigen Film siehe, Theologisch-naturphilosophische Spekulationen, Herbert Frohnhofen zitiert P. Tiedemann, S. 2, These 7 (. Die ersten Runden, die man als Kind gedreht hat, waren aufregend, und jeder Tag brachte neue Sensationen. Die drohende Auslöschung der Menschheit durch einen globalen Krieg, das mögliche Ende des Fortschritts, die zunehmend sichtbar werdende Zerstörung der Umwelt, die warnende Vorhersage vom Ende des Wachstums und der Wegfall der Wertesysteme (wie im Holocaust) in der westlichen Hemisphäre haben im Verlauf der zweiten Hälfte des 20. Wieder an Aristoteles anknüpfend stellt Martha Nussbaum die Frage nach einem guten Leben in den Mittelpunkt ihres Denkens. Jahrhunderts zu einem gesellschaftlichen Phänomen geführt, das häufig als allgemeine Sinnkrise bezeichnet wurde. Und wenn das alles aufgrund der Lebensumstände nicht (mehr) möglich ist? Sie weichen einer Auseinandersetzung mit der Sinnfrage und letztlich auch mit sich selbst aus. Nur vom Kynismus her läßt sich der Zynismus eindämmen, nicht von der Moral aus.“ In: Hermann Hesse in einem Brief vom 16. Auf diese Weise wollten sie die Welt verbessern. Ähnlich wie Frankl sah Karl Jaspers in der Freiheit und dem Bewusstsein der Verantwortung den entscheidenden Impuls, „der hier wie überall in der Aktivität des Daseins die Grenzsituationen überwindet, der ein positives Bewußtsein von den Grenzsituationen schafft, der das Erleben von Sinn, von Halt, von Notwendigkeit gibt, der daraus Kräfte für konkrete Lebensaktionen schöpft, sie aber nie verbindlich und zureichend in gegenständlicher Form für andere aussprechen kann.“[21] Eine wirklich freie Entscheidung können die meisten aber nur dann treffen, wenn ihre Grundbedürfnisse erfüllt sind (Abraham Maslow). Das bedeutet: Der Mensch sei nichts anderes als das, wozu er sich selbst macht. Denn Denken/Logik ist nur ein Teil des Menschen. So vertrat etwa Emil Cioran eine existentielle Skepsis, die von einem „Dasein ohne Endergebnis“ ausgeht. Der Mensch als gesellschaftliches Wesen ist mit der Erziehung, Ausbildung, dem Berufsleben usw. Der will uns, bejaht uns und legitimiert unser Dasein nicht etwa, weil wir für ihn unersetzlich wären, sondern tut’s einfach so in göttlicher Freiheit und Freundlichkeit. In der Lehre der Buddhisten wird alles Leben und Tun als schließlich zum Leiden führend entlarvt. Nur die völlige Auslöschung dieser Gier kann zur Überwindung des Leidens[49] führen. Für Nichtchristen ist die Frage schon schwieriger zu entscheiden. Doch damit, so wurde weiter argumentiert, drohe auch der Sinn des Lebens zu einer Farce zu werden. Franz Werfel sah, dass die Kinder des Nihilismus ohne den Sinn nicht leben konnten und ihn in der Gemeinschaft des national-sozialistischen und sozialistischen-kommunistischen Kollektivs suchten. Als Gottes Sohn und Messias verkündigte er das kommende Reich Gottes und erlöste die Menschen von Sünde und Tod durch seinen freiwilligen Tod am Kreuz und seine Auferstehung. In Wahrheit ist es aber so: Wenn die Erde gewürdigt wurde, den Menschen Jesus zu tragen, wenn ein Mensch wie Jesus gelebt hat, dann und nur dann hat es für uns Menschen einen Sinn zu leben […] Der unbiblische Begriff des Sinnes ist ja nur eine Übersetzung dessen, was die Bibel ‚Verheißung‘ nennt.“[47]. Und so gibt es Philosophen, die man dem Existentialismus zuordnet, die zum Beispiel sagen: Das Leben hat keinen Sinn. Im Medium Sinn gibt es mögliche Formen (die noch nicht aktualisiert wurden) und aktualisierte (tatsächlich verwirklichte) Formen. Die verschiedenen Religionen geben unterschiedliche Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, die hier – geordnet nach Verbreitung – nur kurz skizziert werden sollen. Eine Verständigung über das mit „Lebenssinn“ Gemeinte setzt zunächst eine sprachliche Klärung und Eingrenzung voraus. Verschiedenen psychologischen Ansätzen nach wählen viele Menschen den Weg der Verdrängung. Zur Formenbildung benötigen sie ein Medium. Nach seiner Analyse lebte er in einer Zeit, die er als zerrissen betrachtete, geprägt vom inneren Verfall. Dieser soll hart und ohne jedes Mitleid gegen sich selbst und andere sein. Sinn ist tief, Zweck ist flach. Und wenn selbst das nicht (mehr) möglich ist? Denn wenn das Leben allein mit dem Dasein Sinnhaftigkeit bekommen sollte, dann hat es auch mit dem Ende des Daseins auch sein Ende. Schon in der antiken Philosophie hat man festgestellt, dass er offenbar das einzig bekannte sprachbegabte Vernunft- und Verstandeswesen (zoon logon echon) ist, das die Voraussetzungen für eine selbstbezügliche Sinnreflexion vorweisen kann. 1. Viele andere sehen den Sinn darin, sich sozial zu engagieren (so die Religionskritiker Feuerbach, Marx), oder sich selbst groß zu machen (Nietzsche). Anthropologie: Philosophie, Biologie, Theologie, Reformation: Auswirkung auf die Gegenwart, Reflexion 3: Glaube + Weihnachtsgeschichte. Sein Schüler Aristoteles betrachtete die Glückseligkeit nicht als statischen Zustand, sondern als ein stetiges Tätigsein der Seele. Stark verkürzt kann man aus Sicht des Mittelalters als den Sinn des Lebens das ewige Leben, also die ewige und maximal mögliche Gemeinschaft mit Gott, angeben. Nach den Bahai-Lehren bietet das Leben des Menschen in dieser materiellen Welt erweiterte Wachstumsmöglichkeiten, um göttliche Eigenschaften und Tugenden zu entwickeln, und die Propheten wurden von Gott gesandt, um dies zu fördern.[51][52]. 2. „Was ist der Mensch? Er weckt und reflektiert die Frage nach Gott, nach der Deutung der Welt, nach dem Sinn und Wert des Lebens und nach den Normen für das Handeln des Menschen und ermöglicht eine Bestimmte Tugenden befolgen, um ein soziales Leben zu ermöglichen (großzügig sein, mutig sein…). Für die Anhänger der monistischen Advaita-Lehre bedeutet Moksha ein Aufgehen in das „kosmische Bewusstsein“, ins Brahman. B. bei Albert Camus, für den das Leben grundsätzlich absurd ist. Der Sinn des Lebens im Judentum besteht in der Einhaltung der göttlichen Gesetze, d. h. in der Ehrfurcht vor Gott und seinem Willen. Der Mensch sollte sich wieder seines eigenen Verstandes bedienen (sapere aude!) der Taufe beginnt das von der Sünde und dem Tod erlöste Leben, das sich in Gebeten, Sakramenten und guten Werken fortsetzt. Weder eine göttliche Schöpfung, noch eine rein zufällige Entstehung des Universums können bewiesen werden. Viele Menschen, die sich an Psychotherapeuten wenden, betrachten den Sinnverlust als Krankheit und äußern die Hoffnung, ihrem Leben einen neuen Sinn geben zu können. Hierfür wird die Gier nach Leben, Macht und Lust als ursächlich erkannt.